Reisebericht: Rund um den Bodensee

Von unseren Gästen Doris, Hermann, Sieglinde und Karl

Im Mai 2019 machte sich die kleine Gruppe von Konstanz aus auf zu Ihrer Radreise rund um den Bodensee. Sie genossen die Tour in vier Etappen durch drei Länder und konnten dabei einige schöne Plätzchen erkunden. Und waren begeistert von der Idee, für die Insel Mainau einen Extra-Tag in Konstanz einzuplanen!

RADWEG-REISEN: Tolle Radreise gehabt?

Jawohl – das haben wir, wovon man sich nachstehend überzeugen kann!

Fahrradteam Doris und Hermann, Sieglinde und Karl

Individuelle Anreise

Da kann ja nichts schiefgehen! Ausgestattet mit hervorragenden Reiseunterlagen von RADWEG-REISEN konnte es nun losgehen. Nach einer letzten Kontrolle, ob die Fahrräder fest montiert waren, fuhren wir los nach Konstanz-Litzelstetten ins Hotel Volapük – sehr schön gelegen, nahe der Insel Mainau. Die Autos konnten bis zu unserer Rückkehr von der Radreise in der Tiefgarage geparkt werden. Wir fühlten uns sehr willkommen und genossen im hoteleigenen Restaurant am Abend ein gutes Essen.

 

Etappe 1: Konstanz – Stein am Rhein – Radolfzell (ca. 70 km)

Bei sonnigem, recht kühlem Wetter starteten wir nach einem reichlichen Frühstücksbuffet die erste Etappe unserer Tour um den Bodensee. Wir überquerten in Konstanz eine Brücke über den Rhein und passierten kurz danach den gut erkennbaren Grenzübergang in die Schweiz. Vorbei an zahlreichen Obstplantagen entlang des Bodensees – eingebettet in eine herrliche Landschaft – erreichten wir gegen 13.00 Uhr Stein am Rhein in der Schweiz.

 

Stein am Rhein

Gemäß der Empfehlung des Reiseführers sind die zahlreichen kunstvollen Fassadenmalereien an den restaurierten Bürgerhäusern in der Altstadt und das Kloster St. Georgen sehr sehenswert.

Weiter führte unsere Tour nach Radolfzell. Nach 70 km erreichten wir gegen 16.00 Uhr das Hotel Garni Zur Schmiede in der Nähe des Bahnhofs mit netten Zimmern und sicherer Abstellmöglichkeit unserer Räder. Wir bummelten durch die schöne Innenstadt des Kurortes und besichtigten die dortige Kirche: das Münster Unserer Lieben Frau. Von den zahlreichen Restaurants wählten wir das Restaurant Zum Kreuz aus. Nicht nur bei uns am Niederrhein, sondern auch am Bodensee gibt es leckere Spargelgerichte.

Etappe 2: Radolfzell – Friedrichshafen (ca. 60 km)

Nach einem erneut reichlichen Frühstücksbuffet bereiteten wir uns auf die Weiterfahrt nach Friedrichhafen vor. Die Sonne schien, aber es war wieder recht kühl. Der gerade am Hotel eingetroffene Gepäckabholer hatte uns schon vorgewarnt:

„Bin übrigens eh‘ vor Euch da. Es ist heute ziemlich kühl. Ihr solltet deshalb besser ohne Akku fahren!“

Lachend stiegen wir auf unsere Räder.

Lenk-Statue in Ludwigshafen

Prächtige Landschaftsbilder entlang des Bodensees in Richtung Ludwigshafen erwarteten uns. Die dortige Promenade lud zu einer Sektpause bei herrlichem Sonnenschein ein.

Überlingen

Weiter ging es zum Kurort Überlingen, den eine mit zahlreichen herrlichen Blumenbeeten ausgestattete Promenade zierte.

Sowohl die herrlich gelegene Klosterkirche Birnau als auch die berühmten Pfahlbauten in Uhldingen waren weiter zu bewundern.
Gegen 16.00 Uhr (nach ca. 60 km) erreichten wir die Stadt Friedrichshafen, die vom Namen Zeppelin an vielen Stellen geprägt ist. Das schon etwas ältere Hotel wurde familiär und gemütlich geführt, auch die Bewirtung im Haus war sehr gut. Die Unterbringung unserer Räder war nicht so ganz gesichert, aber wenigstens trocken.

Etappe 3: Friedrichshafen – Höchst (ca. 60 km)

An diesem Morgen waren es nur sechs Grad. Gut, dass wir alle in letzter Minute noch die Handschuhe mit ins Reisegepäck genommen hatten. Die Eisheiligen machten auch hier am Bodensee ihrem Namen alle Ehre. Jedoch schien, wie bisher jeden Tag, die Sonne. Wir genossen nun von Friedrichshafen aus eine wunderschöne Strecke, an der die idyllische Insel Lindau liegt. Aufwärmen in der Inselstadt Lindau mit Besichtigung der Stadt und des Hafens stand nun auf dem Programm.

Seebühne Bregenz

Nun ging es auf herrlichen Wegen weiter in Richtung Bregenz, den Bodensee fast immer in Sichtweite. In Bregenz durfte die Besichtigung der Seebühne für die Bregenzer Festspiele natürlich nicht fehlen, die bereits für die Vorstellung Rigoletto vorbereitet war.

Das Ziel des Tages war jetzt das Städtchen Höchst. Wir erreichten unser Ziel nach ca. 60 km und nächtigten im Sporthotel Garni Krenn. Die Fahrräder konnten sicher abgestellt werden, die Bauernzimmer waren gemütlich, das uns empfohlene Restaurant ebenfalls urig. Vom Sohn dieses Hauses bekamen wir einen Schnellkurs im Schnapsbrennen – diesen hauseigenen Brand mussten wir natürlich kosten.

Etappe 4: Höchst – Konstanz (ca. 50 km)

Nach dem Frühstück, bei dem die Auswahl diesmal sehr übersichtlich war, konnten wir wieder bei Sonnenschein starten. Nun passierten wir wieder die Grenze zur Schweiz und erreichten Rheineck. Eine Besichtigung der Hundertwasser-Markthalle, durfte nicht fehlen.

Hunderwasser-Markthalle
Belohnung am Ziel

Ein weiterer Halt an einem Café in Romanshorn in der Schweiz musste sein, wir amüsierten uns über den Schweizer Dialekt der Bedienung.

Bereits um 15.00 Uhr erreichten wir wieder Konstanz und unser Hotel Volapük (nach ca. 50 km). Die erfolgreiche und erlebnisreiche Umrundung des Bodensees ohne Reifenpanne oder sonstige unangenehme Überraschungen musste doch gefeiert werden. Einen erfrischenden Aperol hatten wir uns jetzt verdient.

 

Zusatz-Tag: Ausflug zur Insel Mainau

Diesen zusätzlich gebuchten Tag widmeten wir der Insel Mainau. Heute verwöhnte uns das Wetter – welch ein herrlicher Sommertag bei 20 Grad! Mit dem Rad fuhren wir zu den Parkplätzen für Bus, Auto und Fahrräder vor der Insel. Von dort gingen wir über die Brücke zu Fuß weiter.

Insel Mainau

Eine Vielfalt von Bäumen, Pflanzen (blühenden und nichtblühenden), Kräutern und vielem mehr konnte bewundert werden und man konnte sich nicht sattsehen. Bei traumhaftem Wetter setzten wir uns in den Garten der Schwedenschenke und ließen uns mit Bier und leckeren Drinks reichlich verwöhnen. Anschließend setzten wir unseren Spaziergang zum Schloss mit seinen wunderschönen Attraktionen (Kirche, Palmenhaus, Rosengärten,…) fort.

Den letzten Abend verbrachten wir auf der Terrasse unseres Hotels Volapük bei kalten Getränken und gutem Essen.

Individuelle Abreise

Wir genossen das letzte Frühstück ausgiebig, nun hieß es Abschied nehmen. Gepäck und Fahrräder wurden verstaut. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir Rheinberg, wo wir den tollen Urlaub mit einem Eis beim Italiener Revue passieren ließen.

Unser einhelliges Fazit

Die gesamte Organisation bezüglich der Übernachtungsorte, Hotels mit überall freundlichem Personal, reibungsloser Gepäcktransport, zumutbare Kilometerleistung und vieles andere mehr hat gepasst. Wir waren begeistert! Im nächsten Jahr buchen wir die Reise von Passau nach Wien.

HERZLICHEN DANK an das gesamte Team von RADWEG-REISEN

Radreisegruppe Doris, Hermann, Sieglinde & Karl