Reisebericht: Familien Radreise am Bodensee

Von Kristina und ihrer Familie

Kristina und ihre Familie entschieden sich bei der anspruchsvollen Suche nach dem passenden Familienurlaub für eine Radreise mit der ganzen Familie am Bodensee mit Start in Konstanz. Dabei gab es einige interessante Attraktionen zu entdecken. Die Eltern, der 14-jährige Sohn sowie die 9-jährige Tochter fanden großen Gefallen an Ihrer ersten gemeinsamen Radreise im Sommer 2019. Warum? Das lesen und sehen Sie hier!

Die Radreise

Nach einer staufreien Anreise aus dem Ruhrgebiet, haben wir zunächst zwei Tage in Konstanz verbracht, um uns auf den Urlaub einzustimmen. Die Mieträder waren zügig abgeholt und so starteten wir gut gelaunt in unsere Radreise.

1. Tag: Regen, Regen, Regen, ...

Leider war direkt der erste Fahrradtag komplett verregnet, sodass wir – eingepackt in Regenjacken und Regenhosen – die erste Strecke von Konstanz nach Uhldingen zügig radelten, ganz nach dem Motto „Augen zu und durch“. Der Besuch des wirklich beeindruckenden und vor allem für Kinder sehr anschaulichen Pfahlbaumuseum versöhnte uns mit dem Tag.

2. Tag: Sonnenschein!

Am zweiten Tag radelten wir im Sonnenschein von Uhldingen nach Immenstaad und fuhren von dort mit dem Schiff nach Friedrichshafen, wo wir das Zeppelinmuseum besuchten. Auch dieses Museum ist ein toller Tipp für Familien, sogar unsere etwas museumsfaule Tochter hatte dort Spaß, vor allem beim Ausprobieren einiger Experimentier-Stationen.

3. Tag: Rad-Routine

Auf der dritten Tagestour von Friedrichshafen nach Lindau waren wir schon gut aufeinander eingestellt:

  • Unsere Tochter als Jüngste vorneweg, damit sie das Tempo bestimmen konnte.
  • Anhalten nur auf Handzeichen, damit es zu keinen Unfällen kommt.
  • Die Radweg-Ausschilderungen immer perfekt im Blick.

Lindau begeisterte uns als Stadt und ein Bad im Bodensee beendete diesen wunderschönen Sommertag.

4. Tag: Wieder Regen, zügiges Radeln

Radler

Der vierte Tag (von Lindau nach Rorschach) war leider schon wieder komplett verregnet. Der Regen hat uns erstaunlicherweise gar nicht so sehr gestört. Wir fanden es nur schade, dass man an solchen Regentagen keinen richtigen Blick für die schöne Landschaft hat, sondern einfach nur schnell ankommen möchte. So radelten wir zügig von Deutschland durch Österreich in die Schweiz, wo dann zumindest der Regen aufhörte.

Kind vor Brücke
Blick auf den Obersee

5. Tag: Zurück nach Konstanz

Die letzte Tagestour führte uns von Rorschach zurück nach Konstanz, wo wir unsere Mieträder sehr wehmütig abgaben.

Kristinas Fazit

Wir wären gerne noch einen Tag länger geradelt, zumal selbst die längeren Strecken von 40 km für keinen von uns wirklich anstrengend waren, auch unsere Tochter konnte diese Distanzen gut radeln. Sie hätte allerdings zwar noch Kraft, aber keine Lust für noch längere Strecken gehabt.

Die Radreise war super organisiert: Mieträder, Gepäcktransport, Hotels und Reiseunterlagen. Wir fanden es sehr entspannend, dass wir nur Fahrradfahren durften und uns ansonsten um nichts kümmern brauchten. Wir sind uns alle einig, dass wir ganz sicher einen weiteren Radurlaub machen werden.