Reisebericht: Radurlaub an der deutschen Donau

Von unserem Gast Katja

Fahrrad, Landschaft

Eigentlich war ja alles ganz anders geplant gewesen…
Eigentlich wollte ich mein „Sabbatical“ nutzen, um ferne Lande zu erkunden und ganz entspannt zu reisen. Doch im Jahr 2021 kam alles anders: Pläne wurden gemacht, verworfen und wieder neu-erdacht. Aus meiner Reise nach Ozeanien wurde eine Radtour in Süddeutschland und aus einer 14-Tage-Tour an der deutschen Donau wurde schließlich eine 6-Tage-Tour von Donaueschingen entlang der Donau über Wangen im Allgäu an den Bodensee. Doch ich erlebte wunderbare, erfüllte und unvergesslich-schöne Momente auf dieser Reise, von der ich gerne berichten möchte.
Ich reiste allein. Sowohl meine Eltern als auch Freunde waren total überrascht: „Alleine?! – Das wäre nichts für mich!“ Doch gerade das wollte ich gerne ausprobieren; einerseits, weil ich zu dem Zeitpunkt - als Reisen im Frühsommer 2021 wieder möglich wurde - die Einzige in meiner Familie war, die Mitte bis Ende Juni „frei hatte“, andererseits war ich neugierig darauf, wie es mir wohl ergehen würde, für eine Woche allein mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Um es vorwegzunehmen: ich habe es nicht bereut und kann mir durchaus vorstellen, sowohl weitere Reisen mit Radweg-Reisen zu unternehmen als auch alleine zu reisen.
Es war für mich immer wieder ein Genuss, Zeit für mich zu haben, beim Radfahren meinen Gedanken nachzugehen, in meinem eigenen Tempo die Etappen zu gestalten, in Bewegung zu sein und dabei eine herrliche, vielseitige Natur zu erleben. Ich war aber gleichzeitig sehr froh, dass ich mit Radweg-Reisen einen sehr kompetenten und engagierten Veranstalter und Ansprechpartner hatte. Es gab mir das Gefühl der Sicherheit, morgens zu wissen, an welchem Ziel ich im Laufe des Tages ankommen würde, dass dort ein Zimmer bereits für mich reserviert war und auch, dass ich – im Falle eines Notfalls – Adressen und Telefonnummern hatte und Personen hätte kontaktieren können, falls eine Panne oder ein Problem aufgetreten wäre.

DER ANREISETAG – Ankunft in Donaueschingen, erste Testfahrt

Ich startete an einem Donnerstag, Mitte Juni 2021. Am Nachmittag traf ich mit dem Zug in Donaueschingen ein. Im Hotel „zum Hirschen“ wurde ich bereits erwartet. Mein Leihrad stand in der Garage und meine Reiseunterlagen (mit Touren und Hotelbeschreibungen, Adressen und Radweg-Karten) lagen an der Rezeption für mich bereit. Kaum hatte ich eingecheckt wollte ich auch gleich mein Fahrrad testen. Anfangs war es mir tatsächlich etwas fremd, das Rad: Lenker, Sattel und eine sehr ungewohnte Nabenschaltung. Doch bereits nach wenigen Hundert Metern entlang der Brigach hatte ich mich an das Fahrrad gewöhnt und kam mit Schaltung und dem etwas anderen „Sitz- und Fahrgefühl“ gut zurecht.

In Donaueschingen steuerte ich zum Auftakt meiner Reise zwei Stationen an:
1. Die Quelle der Donau: Sie wirkt eher wie ein imposant eingefasster Brunnen in der unmittelbaren Umgebung von Schloss und Schlosspark.
2. Das Bräustüble der Fürstenberg-Brauerei: Hier erlebte ich erstmals, was mir nach monatelangen Einschränkungen immer wieder auf meiner Reise widerfuhr: endlich wieder „spontan“ einkehren können. Ich bin sehr dankbar, dass ich nach kurzem Vorlegen des Impfnachweises spontan bei herrlichem Frühsommer-Wetter ein Getränk oder ein Essen im Freien genießen konnte! Das fühlte sich bereits nach Urlaub an.

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Reisebericht_deutsche-donau

1. REISETAG: von Donaueschingen nach Fridingen

Nach dem Frühstück startete ich voller Vorfreude und Neugierde meine erste Etappe:
Von Donaueschingen nach Fridingen. Mein Gepäck wurde bereits um 9.00 Uhr abgeholt und ich erhielt eine zweite Satteltasche, um sowohl stets ausreichend Trinken und ein kleines Vesper als auch Regen- und Ersatzkleidung unterwegs dabei haben zu können.

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Landschaft Donaueschingen-Fridingen
Auf dem Radweg nach Fridingen

 

An Wiesen, durch Wälder und nette Dörfer ging es entlang der jungen Donau bis hin zur Donauversinkung – einer Stelle, an der die Donau im Hochsommer für über 200m in den Spalten und Löchern des Kalkgesteines verschwindet. Nach dem starken Regen der vergangenen Wochen war die Donau allerdings im Juni an manchen Stellen zwar sehr niedrig, aber nicht gänzlich verschwunden.Ich muss gestehen, in einem anderen Reisebericht hatte ich wenig Gutes über das Hotel-Gasthof Sonne gelesen und radelte etwas voreingenommen und mit wenig Erwartungen nach Fridingen. Um so überraschter war ich, als ich dort ankam. Ich reiste zwar an einem Ruhetag an, doch alles war perfekt vorbereitet worden: im Eingangsbereich fand ich ein nettes Briefchen mit Informationen, der Chipkarte für Seiten- und Zimmertüre vor. Die Fahrradgarage war beschriftet und die Garagentüre war angelehnt, um das Fahrrad gut und sicher verstauen zu können. Mein Gepäck stand bereits im Flur bereit und ich fand ein wunderschönes, neu renoviertes Zimmer vor.

 

Donau zwischen Donaueschingen-Fridingen
Hohenzollernschloss Sigmaringen
Hohenzollernschloss Sigmaringen

2. REISETAG: von Fridingen nach Sigmaringen

Ich genoss ein leckeres, ausgiebiges Frühstück und machte mich sehr gut gestärkt auf eine der schönsten Strecken meiner Tour. Ab Fridingen führt der Radweg entlang der Donau durch ein wunderschönes Tal: an Wiesen, durch Wälder und riesigen Kalksteinfelsen entlang schlängelt sich die schmale Donau hindurch. Auf einem Teilstück der Radstrecke fährt man durch sehr stille Gegenden, in denen nur das Plätschern des Flusses zu hören ist – bezaubernd, beruhigend und wohltuend ist diese Etappe. Auf dem weiteren Verlauf der Strecke erlebte ich im Gegensatz dazu mehr Betriebsamkeit: die Teilstrecke zwischen dem Kloster Beuron und Gutenstein ist bei Kanufahrern sehr beliebt und teilweise auch gut belebt. 
In Inzighofen machte ich im Winkel-Hof Rast, einem schönen Bio-Hofladen mit gemütlichem Hof-Café. Im Holzofen werden leckere Dinnele zubereitet und mit selbst-hergestellten Saft oder Most angeboten.

Am frühen Nachmittag kam ich dann in Sigmaringen an und fuhr zunächst zum Hotel Garni Jägerhof. Herr Zeller begrüßte mich freundlich, zeigte mir das Haus, mein sehr schönes Zimmer, die Kaffee-Ecke und den Garten, der zum Sitzen und Verweilen einlädt und erklärte mir, welche Spaziergang Route er mir durch Sigmaringen empfehlen würde. Nach der erfrischenden Dusche ging ich zu Fuß in das Innenstädtle von Sigmaringen. Die herrschaftliche Burg lässt nach 16 Uhr keine Besucher mehr ein und so blieb mein Gutschein für Eintritt und Führung ungenutzt. Die Innenstadt ist schnell erkundet und bietet hier und da nette Plätzchen zum Verweilen oder Einkehren. Am Abend genoss ich es, noch im Garten des Hotels zu sitzen, zu lesen und mich mit der Strecke vertraut zu machen, die mich am nächsten Tag erwarten würde.

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Burg zwischen Fridingen-Sigmaringen
Mohnfeld
Klatschmohn am Radweg

3. REISETAG: von Sigmaringen nach Bad Waldsee

Im Jägerhof wurde – obwohl im Juni 2021 noch sehr wenig Gäste im Haus waren – ein wunderbares, reichhaltiges Frühstück angeboten. Alles war liebevoll angerichtet und zubereitet worden und Herr Zeller hat spürbar Freude daran, seine Gäste zu verwöhnen und ihnen den Aufenthalt in seinem Haus so angenehm wie möglich zu gestalten. Ab Sigmaringen fuhr ich noch ein Teilstück auf dem Donau-Radweg. In Mengen verabschiedete ich mich dann von der Donau und fuhr nun südwestlich nach Bad Saulgau und von dort aus an Feldern entlang und manche Hügel hinauf bis nach Oberatzenberg, von wo aus man einen herrlichen Weitblick genießen kann. Hier wirkt die Landschaft schon bereits wie im Allgäu: Wiesen und Weiden, schmale, kaum befahrene Straßen, viele Hügel und hier und da ein Bauernhof mit unverkennbarem Landluft-Duft.
Kurz vor Aulendorf machte ich in der Gastwirtschaft Jägerhof in Ebisweiler eine Pause und genoss ein gutes Mittagessen in idyllischer Lage mit herrlicher Aussicht.

Panorama zwischen Sigmaringen-Bad Waldsee
Radfahren mit Weitblick
Hotel-gruener-Baum
Blick auf den Rathausplatz in Bad Waldsee

An diesem 3. Tag im Radsattel war ich wirklich froh, als ich nach gut 65km im Hotel im Bad Waldsee ankam. Das Hotel Grüner Baum liegt mitten im Ort – sehr zentral direkt am Rathausplatz. Von meinem Hotelzimmer aus schaute ich auf den Rathausplatz, wunderschöne Fachwerkhäuser und die Ortsmitte des sehr beschaulichen Städtchens. Sonntags ist die Innenstadt sehr belebt und die Drehorgelspielerinnen unterhielten die Gäste des Hotels stundenlang mit Drehorgelmusik. Geschmacksache. Das Hotel ist liebevoll und sehr originell eingerichtet und hat einen ganz eigenen Charme. Dass bereits um 4.30 Uhr die Backwaren der benachbarten Backfiliale lautstark ausgeladen und gestapelt werden, kann man dem Hotel ebenso wenig zum Vorwurf machen, wie die Tatsache, dass im Juni 2021 die Straßen und Wege in der Innenstadt komplett saniert wurden. Die Baustelle befand sich unmittelbar vor dem Hotel.

4. REISETAG: von Bad Waldsee nach Wangen im Allgäu

Sehr früh startete ich an diesem Tag meine nächste Etappe nach Wangen im Allgäu. Bereits auf der ersten Anhöhe entging mir ein lautes „Oooh!“ als ich erstmal die schneebedeckte Alpenkette in der Ferne sah. Auf dieser Etappe entlang von saftig grünen Wiesen fuhr ich immer wieder direkt auf diese imposante Gebirgskette zu. 
Allerdings kam ich an diesem Tag zum ersten und auch einzigen Mal an den Punkt, dass mich für kurze Zeit die Lust und Freude am Radeln verlor: in einem Waldstück vor Wolfegg wurde aus dem Waldweg eine Schotterpiste, die stetig bergauf führte. Immer wieder brach mein Fahrrad auf der Strecke mit den Faustgroßen Kieselsteinen aus, rutschte und kippte zur Seite. Schließlich blieb mir nichts anderes übrig, als mein schweres Rad den Berg hinaufzuschieben. Nach einer guten halben Stunde kam ich verschwitzt und gänzlich außer Puste auf der Bergkuppe an, wurde dort allerdings sofort mit einem wunderschönen Blick in die Weite belohnt. Die weitere Strecke nach Wangen war dann wieder sehr angenehm zu fahren, führte durch kleine Orte, an Wiesen und Höfen vorbei.

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Panorama Richtung Wangen im Allgäu
Das Allgäu
Reisebericht Wangen im Allgäu
Wangen im Allgäu

Bereits am frühen Nachmittag traf ich in Wangen im Allgäu ein. Das Hotel „zur Alten Post“ liegt sehr zentral in der Innenstadt. In diesem ehrwürdigen Haus mit den knarrenden Holzböden und hohen Räume fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Von meinem Hotelzimmer mit Bauernmöbeln und dem blumig-gefliesten Bad mit Badewanne statt Dusche wären meine Großeltern sicherlich begeistert gewesen.

Wangen ist ein sehr schönes Städtchen mit einer netten Innenstadt. Hier reiht sich ein Café an das andere und kleine Läden laden zum Bummeln ein. Die alten Stadttore und Überreste der Stadtmauer erinnern daran, dass die Stadt im Mittelalter gut befestigt gewesen war.

5. REISETAG: von Wangen im Allgäu nach Konstanz

Heute stand eine große und sehr vielseitige Etappe auf dem Programm. Zunächst fuhr ich durch das schöne Allgäu, durch kleine Dörfer und an vielen Bauernhöfen vorbei. Immer wieder fasziniert von der wunderschönen Landschaft und dem Blick auf die Berge radelt sich die abwechslungsreiche Strecke sehr leicht. Und plötzlich wird dieses Panorama durch den Blick auf den Bodensee perfektioniert. Malerisch liegt der See vor einem und in dessen Hintergrund erstrecken sich die schneebedeckten Alpen.

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Reisebericht_Wangen-Bodensee

Reisebericht_Blick auf Bodensee und die Alpen

Reisebericht_Bodensee-Anlegestelle
Reisebericht_Katamaran
Der Katamaran

Ich fuhr zunächst nach Lindau, umrundete die Lindau-Insel und fuhr am Seeufer den Radweg westwärts durch Wasserburg, Kressbronn bis nach Friedrichshafen.
Nach einem kurzen Besuch im Zeppelin-Museum, fuhr ich mit dem Katamaran über den See bis nach Konstanz. Enorm, wie schnell dieses Boot über den See flog und dabei eine herrliche Aussicht auf das Seeufer und die Berge im Hintergrund genießen kann.

Reisebericht_Konstanz-Seestrasse
Die Konstanzer Seestrasse

Das Hotel Ibis liegt sehr zentral. Der Bahnhof, die Altstadt, das Seeufer und auch das Rheinufer sind zu Fuß in wenigen Minuten erreichbar. Ich wurde sehr freundlich empfangen und bezog ein sehr schönes, ruhiges Zimmer. An diesem Tag kam es das erste und einzige Mal vor, dass ich vor meinem Gepäck im Hotel ankam. Ich hatte bislang stets den guten Rat von Radweg-Reisen befolgt und eine komplette Garnitur frischer, sommerlicher Kleider und leichter Sandalen in meiner Satteltasche mit mir durch die Gegend gefahren. Heute nutze ich erstmals die Möglichkeit, diese Ersatzkleider nach einer erfrischenden Dusche anzuziehen.
Abends bummelte ich noch durch die wunderschöne Innenstadt, fand noch einen sehr schönen Platz für das „Public Viewing“ des Länderspiels Deutschland gegen Frankreich bei der EM 2021.

Reisebericht_Rhein
Blick vom Radweg auf den Rhein

6. REISETAG: am Bodensee – eine Tour um den Untersee

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück, am reichhaltigen und vielseitigen Buffet, war ich für meine längste Radtour gestärkt. Ich radelte zunächst durch die Altstadt, um nach Kreuzlingen und somit auf die schweizer Seite des Untersees zu gelangen. Ich brauchte ein wenig, um mich an die etwas andere und teilweise spärliche Beschilderung der Radwege zu gewöhnen. In Deutschland ist die Fahrrad-Route an nahezu jeder Kreuzung oder Kurve mit einem Radweg-Schild gekennzeichnet. Dagegen wirkte die Beschilderung in der Schweiz etwas spärlicher auf mich. Und so kam es auf meiner schweizer Etappe hin und wieder vor, dass ich wieder ein Stück zurückfuhr, um mich zu vergewissern, ob ich mich tatsächlich noch auf der Radroute befand bzw. auch um hin und wieder meinen Kurs zu korrigieren.
Schließlich fand ich dann doch den Radweg, der um den gesamten Untersee führt. Diese Route führt abwechslungsreich auch kleine Hügel hinauf und hinunter, durch malerische Dörfer und teilweise direkt am Seeufer entlang.

Reisebericht_Blick-auf-Untersee

Reisebericht_Blick-auf-Untersee
Reisebericht_Stein-am-Rhein
Stein am Rhein

Besonders schön ist der Ort Stein am Rhein, der allerdings von vielen Touristen besucht wird. Der Radweg ist recht gut befahren, kommt man aber einmal kurz von der Route ab, oder sucht ein schönes Plätzchen für eine Pause, so kann es bereits wenige Meter vom Radweg entfernt sehr ruhig sein. 
Ich machte diese Tour an einem Tag im Juni, der sehr schwül-heiß war und so machte ich viele Pausen, gönnte mir hier und da eine kühle Apfelschorle und nutze die Möglichkeit in den Gaststädten meine Trinkflaschen aufzufüllen.

Reisebericht_Abschied-vom-Bodensee
Abschied vom Bodensee

ABREISETAG: von Konstanz wieder nach Hause / Mein Fazit

Im Hotel Ibis in Konstanz kann man sehr entspannt den Abreisetag angehen lassen, da man nicht vor 12.00 Uhr auschecken muss. So konnte ich nach dem Ausschlafen zunächst in aller Ruhe mein Gepäck packen, das leckere Frühstück genießen und auschecken. Meine Zugstrecke führte zunächst am Untersee entlang, den ich tags zuvor umfahren war. Und auch die erste Teilstrecke zwischen Donaueschingen und Immendingen entdeckte ich vom Zug aus wieder und war überrascht, dass diese erste Radtour-Etappe mir schon so lange her erschien. Da merkte ich sehr deutlich, wie viel ich in diesen wenigen Tagen gesehen und erlebt hatte und wie erholt ich meine Rückreise angetreten war.

Sehr gerne will ich wieder mit Radweg-Reisen eine weitere Tour machen, viel weniger Gepäck mitnehmen und wieder Etappen planen, bei denen ich einerseits sportlich herausgefordert bin, aber andererseits auch entspannt an meinen Zielen und Zwischenzielen ankomme, so dass ich die Orte, Städte und auch die Umgebung erkunden kann. Für mich war die Etappenlänge genau richtig: im Schnitt fuhr im am Tag 60 km – anfangs waren die Strecken eher kürzer und dies steigerte sich im Laufe der Woche.
Begeistert hat mich bei Radweg-Reisen, wie problemlos alles geklappt hat, wie zuverlässig mein Gepäck von Hotel zu Hotel transportiert wurde, in welch sehr gutem Zustand mein Leihfahrrad war und die eigens für mich zusammengestellten Reiseunterlagen: Fahrradkarten, Routenbeschreibungen, Tipps, Kontaktadressen usw. Alle Informationen, die ich brauchte, waren sehr übersichtlich für mich zusammengestellt worden. Es fehlte an nichts, es kam zu keinen unangenehmen Zwischenfällen, gab keine Pannen, ich war an wunderschönen Orten und traf auf sehr nette Menschen.

Mein Fazit: man muss weder weit noch sehr lange reisen, um sich gut zu erholen und einen schönen Urlaub zu erleben.