Wie fühlt sich eine Radreise am Bodensee wirklich an? Um genau das beantworten zu können, testen unsere Mitarbeiter die Touren selbst. Unser Mitarbeiter Tim hat die Tour „Kurzurlaub mit dem Rad um den Bodensee – den Obersee und Konstanz entdecken“ persönlich getestet.
Kurz nach Ostern ging es für ihn bei frischer Frühlingsluft drei Tage rund um den Obersee – mit weitem Blick auf die Alpen, ruhigen Uferabschnitten und vielen kleinen Momenten, die man so nur auf dem Fahrrad erlebt.
Es gehört bei Radweg-Reisen zur Tradition, dass neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Reservierung eine unserer Touren am Bodensee selbst fahren. So war es auch bei mir: Kurz nach Ostern bin ich den „Kurzurlaub mit dem Rad um den Bodensee - Den Obersee und Konstanz entdecken“ bei bestem Frühlingswetter geradelt.
Dabei geht es vor allem darum, die Reise wirklich aus Sicht unserer Gäste zu erleben – von der ersten Etappe bis zur Unterkunft am Abend. So bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wie sich die Strecke fährt, wie die Abläufe funktionieren und worauf es unterwegs ankommt, um unsere Gäste später möglichst konkret und ehrlich beraten zu können.
In drei Tagen und zwei Nächten ging es einmal im Uhrzeigersinn rund um den Obersee. Die Etappen sind gut machbar, da die Tagesstrecken moderat gehalten sind und überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen verlaufen. Größere Steigungen gibt es kaum, und die Route ist insgesamt sehr gleichmäßig zu fahren. Dazu kommt, dass es unterwegs viele Möglichkeiten für Pausen, Einkehr oder kurze Stopps gibt, sodass man die Strecke gut im eigenen Tempo fahren kann. Immer wieder eröffnete sich mir ein beeindruckendes Panorama mit Blick auf die noch schneebedeckten Alpen.
Es sind genau diese Momente, die man nicht planen kann: Man tritt in die Pedale, schaut nach rechts – und bleibt am liebsten direkt stehen, weil der Ausblick einfach zu schön ist, um ihn im Vorbeifahren zu genießen. Die Tour ist so geplant, dass genügend Zeit für kleine Pausen, spontane Fotostopps und entspannte Momente bleibt, um die Ruhe am Seeufer in aller Gelassenheit auf sich wirken zu lassen.
Obwohl ich seit Jahren am Bodensee lebe, hatte ich das Gefühl, die Region noch einmal ganz neu zu entdecken.
Ein Highlight war für mich der Abend in Lindau. Nach der Etappe konnte ich den Tag entspannt am Hafen ausklingen lassen, mit Livemusik und Blick auf den Sonnenuntergang. Das war ein sehr stimmiger Abschluss eines Radtages.
Richtig wohlgefühlt habe ich mich auch im Hotel Seegarten in Arbon. Der Empfang war herzlich, und das stilvolle Ambiente hat gut zur entspannten Atmosphäre der Reise gepasst. Nach einem Tag auf dem Rad war es ein angenehmer Ort, um zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken.
Die Tour insgesamt ist ideal für alle, die Bewegung mit Erholung verbinden möchten. Die Strecke ist nicht zu anspruchsvoll und eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für Familien.
Für mich war es eine gute Erfahrung, den Bodensee noch einmal aus dieser Perspektive zu erleben. Was mich persönlich am meisten überrascht hat: Obwohl ich seit Jahren in der Bodenseeregion lebe, hatte ich das Gefühl, sie auf dieser Reise völlig neu kennenzulernen.
Vielleicht liegt es daran, dass man sich auf dem Fahrrad langsamer bewegt, bewusster wahrnimmt und auch mal die kleinen, unscheinbaren Dinge entdeckt, die im Alltag oft untergehen. So freue ich mich schon auf meine nächste Tour, die mich rund um den Untersee führen wird.