2019
Sportliche Radreise von Donaueschingen nach Wien

Sportliche Radreise von Donaueschingen nach Wien

Von der Donauquelle bis in die Hauptstadt Österreichs

  • Radweg-Reisen Tour
  • Donaueschingen – Wien
  • Etappenlänge ●●●●●
  • Höhenprofil ●●○○○

15
Tage

75
Ø km pro Tag

Sportlich ambitionierte Radler können bei dieser Tour der Donau quer durch Deutschland und Österreich folgen. Von der Quelle bei Donaueschingen geht es bis zur österreichischen Hauptstadt. Der Wechsel von ruhigen Gegenden, beeindruckenden Naturdenkmälern und bedeutenden Städten trägt zum besonderen Reiz dieser Reise bei. Entdecken Sie auf einer der beliebtesten Radstrecken Europas die Schönheit des Donautals sowie den kulturellen und historischen Reichtum entlang der alten Treidelpfade. Trotz der längeren Etappen bleibt Ihnen genügend Zeit die regionalen Köstlichkeiten zu genießen. Diese sportliche Radreise von Donaueschingen nach Wien entlang der Donau ist für alle Radfahrer geeignet, die täglich gerne längere Etappen in Angriff nehmen.

Reiseverlauf

Sportliche Radreise von Donaueschingen nach Wien
Kurzinfo zur sportlichen Radreise von Donaueschingen nach Wien

Kurzinfo

  • Buchungscode
    DO-DW14-sp
  • Start / Ziel
    Donaueschingen / Wien
  • Dauer
    15 Tage, 14 Nächte
  • Länge
    ca. 925 km
    Etappenlänge ●●●●●
    zwischen 65 und 90 km, Ø 75 km
    Höhenprofil ●●○○○
  • Parkinformation
    Parkplatz an der Stadtmühle (20 Parkplätze), Parkplatz an der Realschule (38 Stellplätze), Parkplatz am Fürstenberg-Gymnasium (55 Stellplätze), Kosten: alle kostenfrei.
    Keine Reservierung durch Radweg-Reisen möglich.
  • Durchführung
    Radweg-Reisen mit lokalem Kooperationspartner

1. Tag: Individuelle Anreise nach Donaueschingen

Es heißt "Brigach und Breg bringen die Donau zuweg". Die Römer hielten jedoch die Quelle im Park des Fürstenbergischen Schlosses für die Donauquelle. Das Schloss im Stil der Belle Epoque ist ein eindrucksvolles Zeugnis der einstigen Bedeutung der Familie von Fürstenberg. Es beherbergt eine interessante naturkundliche Sammlung und wichtige moderne Werke der Malerei. Bei Ihrer Anreise stehen gebuchte Mieträder im Hotel bereit.

2. Tag: Donaueschingen Fridingen, ca. 55 km

Diese Etappe führt Sie durch die Baar. In Immendingen können Sie mit der Donauversinkung ein einmaliges Naturschauspiel beobachten. Hier verschwindet der Fluss einen Großteil des Jahres im Kalkgestein. Statt ins Schwarze Meer fließt ein Teil der Donau dann über den Aachtopf in den Bodensee und Rhein. Hinter Tuttlingen verengt sich das Tal und Sie erreichen Beuron mit dem bekannten Benediktinerkloster.

3. Tag: Fridingen – Obermarchtal, ca. 90 km

Heute begleiten Sie die Donau durch das landschaftlich beeindruckende Tal, das sie sich im Laufe der Zeit geschaffen hat. Über 100 m hohe Kalksteinfelsen, auf denen sich immer wieder eine Burg oder eine Ruine erkennen lässt, säumen Ihren Weg. Über Sigmaringen mit dem majestätischen Hohenzollernschloss radeln Sie nach Obermarchtal an der Oberschwäbischen Barockstraße.

4. Tag: Obermarchtal – Ulm, ca. 65 km

Bis Ehingen radeln Sie die Donau entlang, dann folgen Sie dem Tal der Ur-Donau. In Blaubeuren finden Sie in der Nähe des Klosters den geheimnisvollen Blautopf, eine starke Karstquelle. Schon von weitem sichtbar ist der Turm des Ulmer Münsters. Der Aufstieg über die 768 Stufen ist lang, wird aber bei gutem Wetter mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Das Fischerviertel strahlt noch heute mittelalterliches Flair aus.

5. Tag: Ulm – Donauwörth, ca. 90 km

Die Etappe führt auf dem Donau-Radweg nach Donauwörth. Die Orte liegen meist etwas abseits auf hochwassergeschützten Erhebungen. Wer mag, kann es also "laufen lassen" oder in einem der gut erhaltenen Städtchen pausieren. In Donauwörth kreuzte einst der wichtigste Handelsweg zwischen Nürnberg und Augsburg die Donau. Die prächtigen Bürgerhäuser erinnern an die historische Bedeutung der Stadt.

6. Tag: Donauwörth – Ingolstadt, ca. 65 km

Heute geht es flott voran. Schon bald erreichen Sie die Ausläufer der Fränkischen Alb, die das Radeln durch leichte Hügel beleben. Es lohnt sich ein Blick in die Altstadt von Neuburg und hier besonders in die Hofkirche oder das Stadttheater. Ingolstadt bietet ein erstaunlich mittelalterliches Flair und ist als Standort der Automobilmarke Audi weltweit bekannt. Besuchen Sie das Museum Mobile oder schlendern Sie durch die Altstadt innerhalb der alten Festungsanlagen.

7. Tag: Ingolstadt – Regensburg, ca. 85 km + Schifffahrt

Die Tour führt Sie meistens direkt durch die Donauauen am Fluss entlang. Bei Bad Gögging erinnern ausgegrabene Kastelle an die Besiedlung durch die Römer. Im weiteren Verlauf erwartet Sie ein ganz besonderes Naturschauspiel. Am Donaudurchbruch zwängt sich der Fluss durch die Felsen des fränkischen Juragebirges. Von dem berühmten Benediktinerkloster Weltenburg bringt Sie ein Schiff nach Kelheim. Auf dem Rad geht es dann nach Regensburg.

8. Tag: Regensburg – Deggendorf, ca. 90 km

Den sportlichen Anstieg zur Walhalla, die Ludwig I.1842 eröffnete,  sollten Sie nicht scheuen. Ihre Fahrt geht weiter die Donau entlang, die sich nun in großzügigen Mäandern durch die weite Ebene zieht. Über Straubing radeln Sie durch die Gäuboden-Landschaft nach Deggendorf, dem Tor zum Bayerischen Wald. Schlendern Sie abends noch durch die charmante Altstadt. Es lohnt sich!

9. Tag: Deggendorf – Passau, ca. 60 km

Nach den letzten Etappen, legen Sie die heute anstehenden Kilometer ganz nebenbei zurück. Über Vilshofen erreichen Sie flott die Drei-Flüsse-Stadt Passau. Erkunden Sie Donau, Inn und Ilz per Schiff und lassen Sie den Abend bei einem Spaziergang durch die Altstadt ausklingen. Auch die Veste Oberhaus, die über der Stadt thront, ist einen Besuch wert!

10. Tag: Aufenthalt in Passau

In Passau haben Sie sich einen Erholungstag redlich verdient. Die barocke Altstadt, geschaffen von italienischen Meistern im 17. Jahrhundert, bezaubert mit ihrem südländischen Flair. Erkunden Sie die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz per Schiff und besuchen Sie den Dom St. Stephan auf der höchsten Erhebung der Altstadt. Auch die Feste Oberhaus und die Wallfahrtskirche Mariahilf lohnen einen Besuch.

11. Tag: Passau – Aschach / Brandstatt, ca. 80 km

Am Nordufer der Donau geht es in die kleine Marktgemeinde Obernzell. Wenig später überqueren Sie die österreichische Grenze und gelangen nach Engelhartszell mit dem berühmten Trappisten-Kloster. An der Schlögener Schlinge macht die Donau wegen eines gewaltigen Granitfelsens eine 180-Grad-Kehre. Tatendurstige können kurz hinter Niederranna einen Abstecher zur Ruine Haichenbach machen. Dann radeln Sie in das hübsche Städtchen Aschach.

12. Tag: Aschach – Grein / Ardagger, ca. 80 km

Durch das Vogelparadies Eferdinger Becken und verschiedene kleine Marktgemeinden geht es nach Linz. Die Landeshauptstadt Oberösterreichs war im Jahr 2009 Kulturhauptstadt Europas und beherbergt mit dem Lentos eines der bedeutendsten Museen zeitgenössischer Kunst in Österreich. Weiter geht es durch das Machland am KZ Mauthausen vorbei zum Tagesziel Ardagger am Eingang zum Strudengau.

13. Tag: Ardagger – Krems, ca. 85 km

Das Strudengau, ein enges und waldiges Tal der Donau, wurde einst wegen seiner zahlreichen Strudel von Donauschiffern gefürchtet. Dann geht es in die Kulturlandschaft Wachau, die für ihren Wein- und Obstanbau bekannt ist. Bei vielen Winzern können Sie in den hofeigenen Heurigenbetrieben einkehren. Vorbei geht die Fahrt am Benediktinerkloster Stift Melk nach Krems.

14. Tag: Krems – Wien, ca. 80 km

Sie verlassen das Weingebiet Wachau wieder und radeln in die Römerstadt Tulln. Es erwartet Sie ein völlig anderes Landschaftsbild: Statt der Höhen der Wachau öffnet sich vor Ihnen das weitläufige Tullner Feld. Über Greifenstein und Klosterneuburg geht es weiter zur Donaumetropole Wien. Ob Schloss Schönbrunn oder der Stephansdom – Wien hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

15. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung

Nach dem Frühstück endet Ihre sportliche Radreise von Donaueschingen nach Wien. Gerne verlängern wir Ihren Aufenthalt in Wien.